Monatsbrief März - Dr.med Dr.Helmuth Krieg
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Monatsbrief März

Liebe Gäste unserer Praxis,

als ich neulich an einem Sonntag aus dem Haus ging, waren in unserem Garten definitiv noch keine Blumen zu sehen. Als ich nach 3 Stunden zurückkam, war der halbe Rasen mit Krokussen übersät und einige Schneeglöckchen waren durch die noch kalte Erd- und Grasschicht durchgekommen. Was für ein herrlicher Anblick. Sofort ging ich in den Keller und demontierte mein Fahrrad, welches über Winter auf einer Rolle steht und als Heim-Video-Trainer fungiert. Schluss damit, aufgepumpt und fahrbereit in die Garage verbracht.

Aufbruchsstimmung ist aber nicht nur beim Fahrrad angesagt. Unsere neuseeländische Freundin Carol hat mir gerade einen Artikel aus dem New Zealand Herald gemailt, wonach eine Professorin der Universität von Auckland tolle Erkenntnisse über Vitamin C bei Krebs gewonnen hat. Es kommt demnach stets auf die Dosis an. 100 Gramm pro Tag sind auf jeden Fall vonnöten, um Krebszellen Einhalt zu gebieten. Das kann man

natürlich nicht schlucken, so viel Vitamin C würde einem ein Loch in den Magen brennen. Nein, diese Menge muss infundiert werden, tatsächlich habe auch ich in den letzten Jahren mit Hochdosis Vitamin C Therapie viel Erfolg gehabt. Besonders die sonst so üblen Karzinome der Bauchspeicheldrüse und fiese Hirntumoren scheinen gut anzusprechen. Aufgrund dieser erneuten Kenntnis des wunderbaren Nutzens (es gibt viele Arbeiten von Universitäten über Vitamin C), bin ich letzte Woche nach Hannover und habe mit Fachleuten darüber diskutiert. Gerade in der Onkologie scheint das abwechselnde Vorgehen zwischen Hochdosis Vitamin C Infusionen und Chlordioxid Infusionen einen herrlichen Synergismus zu entfalten. Das eine wirkt oxidativ, das andere antioxidativ. Das ist es wohl, was Krebszellen gar nicht mögen.

Außergewöhnliches plane ich auch in diesem Jahr für Sie. Von meiner Vorliebe für die spanische Sprache habe ich Ihnen ja bereits berichtet. Zwar hat mich meine Spanischlehrerin gleich beim ersten Termin versetzt, aber ich versuchte dieses Manko durch intensiviertes Eigenstudium zu kompensieren. Indem ich mich-wie einst im Hermann Hesse Gymnasium- im Vokabel Lernen übte, fiel mir ein, dass ich dieses Jahr für Sie einen spanischen Abend ausrichten werde. Das Muster kennen Sie bereits von den Veranstaltungen der Vorjahre: Meditainment: Interessantes aus der Medizin, verbunden mit Unterhaltung. Diesmal eben spanisch. Da bieten sich doch herrliche Gitarrensoli und Flamenco Tänze an. Ich höre schon die wunderbaren kanarischen Trompeten, die ich so liebe. Bestimmt fallen mir noch mehr spanische Spezialitäten ein-auch kulinarisch. Sind Sie mit dabei?

Von Medicus gibt es ebenfalls gute Neuigkeiten: Macubel wurde neu aufgelegt. Ihre Augen werden sich freuen, denn Macubel hilft mit seinen natürlichen Inhaltsstoffen sehr schön bei müden Augen und Maculadegeneration. Die Maculadegeneration ist eine üble Krankheit, bei der die Netzhaut quasi verhungert und somit die Sehkraft gewaltig leidet.

Frau Schön war neulich bei einem Hypnose Seminar in Lindau. Eigentlich war das schon kein Seminar mehr, sondern eine intensive Woche. Ich freue mich, dass wir damit auch diese sinnvolle Methode anbieten können. Hypnose hat nichts mit der Showhypnose zu tun, die Sie vielleicht von Discos kennen. Hypnose (hypnos=Schlaf) beschreibt eine Trance, in der das Tor zum Unbewussten weit aufgeht und der Mensch Möglichkeiten zur Lösung seiner Themen und Probleme erfahren kann. Man hat gewissermaßen einen breiten Zugang zu dem Schatz des kollektiven Unbewussten, wo alle Weisheit gespeichert ist. Oder in verständlicheren Worten: Vermutlich gibt es so etwas wie einen Zentralcomputer, also einen Server, den wir alle über unser Unterbewusstsein anzapfen können. Der Vorteil dieses Servers besteht in seiner unendlichen Wissensfülle. Nur dumm, dass es da keine Standleitung wie beim PC gibt, sondern man muss zur Ruhe kommen, in die Mitte gehen (Medi-tation), um die Innere Stimme des schlauen Unbewussten zu vernehmen. Wenn man mit seinen Alltagssorgen beschäftigt ist, schaltet man ja leider eher in den Aktivitäts- und Flucht- und Kampfmodus und hört von Innen gar nichts, sondern nur Gedankengeplapper.

Für Arthrosepatienten habe ich heute auch eine schöne Nachricht: Ich habe Borax eingekauft. Sagen Sie das bitte aber nicht laut herum, denn eigentlich darf man das in Deutschland gar nicht (keiner weiß warum, in den Niederlanden ist es kein Problem). Borax ist ein Salz des Elementes Bor, ein Pulver, welches in der Türkei und in Kalifornien abgebaut wird. Bor hat sich bei Arthrosen jeder Art fantastisch bewährt. Unser gutes Arthrobel wird künftig auch Bor enthalten, weil die Behandlungsergebnisse einfach super sind.

Wenn bei Ihren Gelenken jedoch der Knorpel eher einem dünnen Knorpelchen ähnelt, dann würde ich meine Thrombozytentherapie machen. Über 2000 Patienten habe ich damit behandelt und die Ergebnisse können sich sehen lassen. Bei dieser Methode ist wirklich alles körpereigen: Man braucht nur 1-2 Röhrchen Blut, welches zentrifugiert wird. Dann setzen sich die Blutplättchen ab, die nach Spritze ins Gelenk gleich zu arbeiten anfangen und Knorpelmasse aufbauen.

Übrigens, wer von Ihnen unter einer Helicobacterinfektion leidet und keine Antibiotika verträgt, sollte es mal mit Gänsefingerkraut probieren. Ein Kollege hat gute Erfahrungen damit gemacht.

Jetzt aber wünsche ich Ihnen von ganzem Herzen einen super schönen März mit bunten und guten Erlebnissen. Lassen Sie sich bitte vom Negativen nicht überrollen. Die Welt ist nicht überall und immer nur schlecht. Es kommt stets auf den Blickwinkel an und den können wir selbst bestimmen.
Seien Sie achtsam und schauen Sie jeden Tag in einen Spiegel. Grüßen Sie die Person darin mit den Worten: Erste Sahne, dass es gerade D i c h gibt.

Ihr Dr. med Dr. Helmuth Krieg

Dr. Helmuth Krieg