Monatsbrief Januar - Dr.med Dr.Helmuth Krieg
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Monatsbrief Januar

Liebe Gäste unserer Praxis,

für das eben begonnene Jahr wünsche ich Ihnen von Herzen alles Gute und allem voran: Gute Gesundheit. Wir verbrachten die Zeit um und nach Silvester am Bodensee-allerdings im Trüben. Somit gab es genügend Zeit, sich mit Perspektiven für 2019 zu beschäftigen. Starten werden wir mit einer Entsäuerungskur, zu der ich Sie alle gerne einladen möchte. Was aber versteht man unter Übersäuerung und Entsäuerung? Die chemische Grundregulation im menschlichen Körper wird entscheidend durch das Zusammenspiel von Säuren und Basen bestimmt. Der sogenannte Säure-Basen-Haushalt regelt zum Beispiel die Atmung, den Kreislauf, die Verdauung, das Immunsystem und das Hormonsystem. Alle Regulationsvorgänge laufen nur dann korrekt ab, wenn ein bestimmter pH-Wert vorliegt.

Und dieser ist ziemlich präzise auf 7,4 eingestellt. Bereits minimale Abweichungen führen dazu, dass wichtige Enzymreaktionen nicht mehr ablaufen können. Bei einem pH-Wert unter 7,3 und über 7,5 ist der Mensch tot. Mit „dem“ pH-Wert meine ich den Wert im Blut. Im Magen sieht das anders aus. Durch die Magensäure haben wir dort um pH 2, also stark saures Milieu. In Dünn- und Dickdarm liegen die Werte zwischen 5 und 6,5. Die Verdauungssäfte der Bauchspeicheldrüse sind dagegen mit einem pH-Wert von 8 bis 9 stark alkalisch.

Ein gesunder Organismus ist in der Lage, einen vorübergehenden Säureüberschuss, zum Beispiel durch Ernährungsfehler, abzupuffern. Dauert eine Übersäuerung jedoch länger, kommt es zu akuten und chronischen Entzündungen, die das Immunsystem auszehren. Was aber macht uns sauer? An einer Übersäuerung ist vor allem die Ernährung schuld. Eiweiß und Zucker Verdauung führt zu starken Säuren. Starke Säurebildner sind: Fleisch, Wurst, Fisch, Eier, Käse, Weißmehlprodukte, Zucker und Süßwaren, Limonaden, Cola, Kaffee, Alkohol und Nikotin. Starke Gegenspieler, also Basenbildner, sind: Kartoffeln, Gemüse, Obst, Grüntee, stilles Wasser, und Mineralien, vornehmlich als Citrate.

Aber auch außerhalb der Ernährung gibt es eine Fülle weiterer Faktoren, die zur Übersäuerung beitragen können: Stress, Bewegungsmangel, zu wenig Flüssigkeit
und negative Emotionen (Volksmund: „ich bin sauer oder gar stinksauer“-was anzeigt, dass „sauer sein“ auch mit einer Ausdünstung von Gerüchen einhergehen kann). Wenn Sie also an schneller Ermüdbarkeit, schnellem Frieren, kalten Händen und Füßen, Kopfschmerzen, Infektanfälligkeit, Stimmungsschwankungen, Gliederschmerzen, verstärktem Schweißgeruch, verstärktem Ausfluss, Blähungen, Verstopfung oder Durchfall leiden, dann machen Sie einfach bei meiner Entsäuerungskur mit und seien Sie gespannt, was sich in Ihrem Körper tut.

Meine Kur besteht in den o.g. Ernährungsempfehlungen für basische Kost und in der Gabe von 6 Infusionen Vitamin C (15g) und Dioxychlor. Dioxychlor ist ein geniales Molekül, weil es Ihr Blut und Ihren Körper zu 100 % von schädlichen Parasiten reinigt. Glauben Sie ja nicht, dass das menschliche Blut steril ist. Nein, da ist unter dem Mikroskop ganz schön was los: Es wimmelt von Bakterien, Viren und Pilzen. Je saurer das Blut ist, umso mehr. Dioxychlor packt sie alle und schützt die gesunden Zellen zugleich. Gerade bei Arthrose, Rheuma, bestimmten Krebsarten, Allergien, sind oft Parasiten schuld. Was Ihrem Hund als Parasitenkur guttut, wird auch Ihnen helfen und das ganz ohne Antibiotika.

Starten Sie mit folgender Basen-Gemüsebrühe:

500 g Gemüse (Karotten, Sellerie, Fenchel, Petersilie), 1 Knoblauchzehe, 1 Zwiebel, 4 Lorbeerblätter, 3 Gewürznelken, Wacholderbeeren, Muskatnuss, Meersalz. Mit einer Bürste gut reinigen, zerkleinern, mit Wasser aufgießen und 20 Minuten vor sich hin köcheln lassen. Passieren und trinken.

Ich kann Ihnen versichern: Ihr Körper wird es Ihnen danken.

Eine ganz andere Art der Umstellung plane ich im neuen Jahr: Ich ärgere mich schon seit längerem, dass ich meine Kinder in einer Verkleinerungsform anspreche: Michaela ist Mickyle, Angela wurde zum Angele, Cristina (innerhalb der Familie Kröte) heißt Krötle. Nur Mario blieb verschont, vielleicht wegen seiner Körpergröße, da hätte die Verkleinerungsform nicht gepasst. Bei genauerem Nachdenken finde ich das richtig doof von mir. Nun bin ich freilich gespannt, ob die Kinder es hinnehmen werden, wenn ich sie plötzlich mit ihrem richtigen Namen anspreche. Ich höre sie schon sagen: Papa, was ist los, habe ich etwas falsch gemacht?

Lassen Sie sich überraschen, was ich sonst so alles vorhabe. Ich versichere Ihnen, es bleibt spannend.

Einen ganz lieben Gruß zum Jahresanfang

Ihr Dr.med. Dr. Helmuth Krieg

Dr. Helmuth Krieg