Monatsbrief Dezember - Dr.med Dr.Helmuth Krieg
22490
post-template-default,single,single-post,postid-22490,single-format-standard,ajax_fade,page_not_loaded,boxed,select-theme-ver-3.1,side_area_uncovered,,wpb-js-composer js-comp-ver-4.11.2.1,vc_responsive

Monatsbrief Dezember

Liebe Gäste unserer Praxis,

zum Glück war in diesen Tagen ein 16-jähriger junger Mann bei mir und sagte: Sagen Sie mal, verging das Jahr für sie genauso schnell wie für mich-nämlich ruckzuck? Da konnte ich nur bejahend mit dem Kopf nicken und fügte in Gedanken hinzu: Dann liegt dieser Eindruck also doch nicht am Alter…… Unglaublich: Weihnachten 2018 steht vor der Tür und ein neues Jahr lauert um die Ecke.

Für mich war es bisher ein gutes Jahr mit vielen Überraschungen. Danken möchte ich an dieser Stelle allen, die mitgeholfen haben, dass ich mein Wissen, meine Erfahrung und meine Liebe auch 2018 an Sie weitergeben konnte. Frau Walz hat an der Rezeption gute Arbeit geleistet, Cristina und Jenny waren fleißige und zuverlässige Arzthelferinnen, Anne Berends, unser Geislinger Urgestein, ist ihrem Chef Dr. Keilhauer nicht von der Seite gewichen. Meiner Schwester Frau Schneider und meiner Frau danke ich von Herzen für ihre koordinierende Tätigkeit und manches gute Wort. Frau Schön ist aus der Praxis ebenfalls nicht mehr wegzudenken und viele Patienten haben mir versichert, dass sie durch Frau Schön`s Hilfe wieder Anschluss an und ins Leben finden konnten. Aber auch mehr oder wenig hinter den Kulissen gibt es etliche Helfer, ohne die ein geordneter Praxisbetrieb nicht wäre: Herr Seba, unser Fahrer und Mann für alle Fälle, unser Reinemacheteam um Frau Yildirim und mein Schwager Wolfgang Schneider, der unermüdlich meine Fische pflegt und jeden neuen Schreibtischstuhl zusammenschraubt, auch wenn die Montageanleitung aus chinesischen Hieroglyphen besteht.

Ein herzliches Dankeschön gilt insbesondere meinem Kollegen Herrn Dr. Keilhauer. Ihm ist nie etwas zu viel und seine Hausbesuche im Altenheim geben unseren dortigen Patienten Hoffnung und Mut.

Ganz gewiss nicht vergessen will ich meine Untergeschossler. Ich meine liebevoll unsere Medicusmitarbeiter/innen. Allen voran Stefan (Dr. Fleckenstein), ohne den längst nichts mehr ging und der sich auch für das kommende Jahr so viel vorgenommen hat. Bis Mitte 2019 wird die Medicus insgesamt ein Portfolio von 25 Naturheilmitteln und Nahrungsergänzungen haben. Deshalb hat Stefan als Slogan gewählt: Medicus-für jeden das optimale Naturheilmittel. Stefan ist seit langem kein Mitarbeiter für mich, sondern ein wahrer Freund. Stefan wird „umrahmt“ von seinen Mitarbeiterinnen Frau Bai und Frau Christiani, für die er durchs Feuer gehen würde. Ein herzliches Dankeschön.

Dankbar bin ich insbesondere Ihnen allen. Sie geben mir die Kraft für ein motiviertes Weitermachen und wenn ich Ihre Bewertungen bei Jameda für mich sehe, dann ist das ein Geschenk, das bestimmt nicht vielen Menschen zuteil wird. Im Moment, da ich diese Zeilen schreibe, spüre ich, dass Worte nicht ausreichen, meine tiefe Ergriffenheit auszudrücken.

Gerne berichte ich Ihnen von einem hochinteressanten Kongress an der Ludwig- Maximilian-Universität zu München. Ich war Mitte November dort und besuchte die Seminarreihe: „Traumatologie“. Insgesamt 8 hochkarätige Wissenschaftler berichteten über neueste Forschungsergebnisse. Das Fazit: Kommt ein Mensch in eine lebensbedrohliche Situation, gibt es 3 Arten des Handelns: Flucht, Kampf oder Freeze. Traumabildung heißt, es ist zu einer Freezereaktion gekommen, sprich die Situation wurde als so ausweglos empfunden, dass Fliehen oder Kämpfen keine Handlungsalternativen waren. Freeze bedeutet Einfrieren, ein Starrwerden durch die massive Energie, die durch das Trauma entsteht. Die Problematik ist nun, dass dieses Maximum an Energie unbedingt irgendwo hinmuss. Denken Sie an einen Blitz, der entweder ins Haus schlägt oder in den Blitzableiter. Schlägt er ins Haus, brennt es. Was bedeutet, dass der Starkstrom in Hitze (Feuer) umgewandelt wird. Es geht demnach stets um Umwandlung von Energien. Deshalb zielt moderne Traumatherapie darauf, die festsitzende, schockartige Energie in Bewegungen zu transformieren, damit die Seele nicht den Weg über Krankheiten und Symptome gehen muss.

Einen Schock bzw. ein Trauma hätte ich neulich beinahe selbst erlitten. Ich war im Keller dabei, mein Fahrrad zu reparieren und schraubte am Kettenspanner herum. Genau in dem Moment, als ich mit 1,89 m Körpergröße meinen Platz unter dem Rad gefunden hatte, geringelt wie ein Wurm, schallte es vom Obergeschoss aus der Küche „Schatzi“. Was sich zunächst als Prolog einer Liebeserklärung anhören könnte, entpuppte sich rasch als komplette Fehldiagnose. In dieser Sekunde jedoch des völlig unerwarteten „Schatzi“ in der Tonlage eines etwa zweigestrichenen C`s, durchfuhr es mich: Helmuth, du hast den Hochzeitstag vergessen- oder noch schlimmer ihren Geburtstag. Alsbald stellte sich der wahre Grund des „Schatzi“ heraus, „kannst du mal den Staubsauger hochbringen?“ Ich muss zugeben, das sind die Momente, wo man den Trauschein bereut. Gerade hatte ich -um drei Ecken herum- endlich die schmierige Mutter auf die Schraube am Kettenzahnrad bekommen und dann kam der Schrei von oben. Also meinen Body wieder unter dem Rad entflochten, ab zum Waschbecken die üppige Karrensalbe abgeseift, stinksauer zum Staubsauger getrabt und …. Nun müssen Sie wissen, dass wir einen Kärcher Industriestaubsauger haben, der einen 5m langen Saugschlauch besitzt. Das bedeutet, entweder fliegt man über den Schlauch oder man stolpert über das Kabel. Rundum: So ein Staubsauger ist ein gefährliches Instrument. Irgendwann kriegst du eine Oberschenkelhalsfraktur, Helmuth, dachte ich bei mir und es musste eine Lösung her. Und sie kam: Bei meinem nächsten Besuch im Media Markt in Nagold entdeckte ich einen Dyson. Ich meine das schlanke, edle Stück eines kabell osen Akku-Staubsaugers. Gesehen, geprüft und gekauft. Jetzt hat es ein Ende mit den Beinahunfällen und wenn das „Schatzi“ nochmals von oben schallen sollte, empfinde ich ab sofort so etwas wie eine kleine Freude. Denn Staubsaugen macht ab sofort Spaß.

Um Sie etwas in weihnächtliche Stimmung zu versetzen, habe ich ein Foto von unserem beleuchteten Haus in Liebelsberg gemacht. Lassen Sie sich von der Ruhe anstecken und genießen Sie eine herrliche Vorweihnachtszeit.

Übrigens: Unser diesjähriges Weihnachtsgschengle für Sie ist ein Fieberthermometer. Wer schon eines hat, hat jetzt zwei (eines für die Reise, eines für daheim). Wer keines hat, freut sich, wenn er jetzt eines hat und wer meint, er braucht nie eines, irrt sich vermutlich.

Von Herzen eine wundervolle Vor-und Weihnachtszeit

Ihr Dr.med.Dr.Helmuth Krieg

Dr. Helmuth Krieg