Monatsbrief April - Dr.med Dr.Helmuth Krieg
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Monatsbrief April

Liebe Gäste unserer Praxis!

Wissen Sie eigentlich, woher der Osterhasen Brauch kommt? Ein Heidelberger Professor von Franckenau brachte bereits 1682 Licht ins Hasendunkel, als er eine Doktorarbeit mit dem Thema „Über Oster-Eyern“ schrieb und…promovierte. Im Text heißt es: „Ein Osterhase lege die Eier und verstecke sie in Gärten im Gras und Gesträuch, wo sie unter Gelächter und zum Vergnügen der Erwachsenen von den Kindern eifrig gesucht würden“. Dass der Osterhase die Eier verstecke, nennt der Professor „eine Fabel, die man Einfältigen und Kindern aufbindet“. In der christlichen Ethik des Ambrosius wird der Hase als Auferstehungssymbol erwähnt, während Jakob Grimm den Begriff Ostern von einer vermuteten germanischen heidnischen Frühlingsgöttin Ostara ableitete. Im 19. Jahrhundert nahm der Osterhasenglaube einen kräftigen Aufschwung, was darauf zurückgeführt wird, dass durch die industrielle Herstellung von Schokohasen aus billigem Rübenzucker diese preisgünstig zu kaufen waren und diese sich somit hasenartig verbreiteten. Und in neuerer Zeit publizierte gar die Universität zu Düsseldorf in „Welt online“ einen Artikel mit dem beruhigenden Credo: Glaube an den Osterhasen tut dem Kind gut. Lassen Sie sich die Essenz des Artikels bitte auf der Zunge zergehen: „Es gilt weiterhin als unschädlich, kleineren Kindern zu vermitteln, der Osterhase bringe Eier und Süßigkeiten zum Osterfest. Nach Auffassung von Psychologen rege diese Illusion die Fantasie an und unterstütze die kognitive Entwicklung. Allerdings sollten kritische Fragen und Zweifel der Kinder unterstützt werden, so dass der Glaube an den Hasen, auch durch Austausch mit anderen Kindern, schließlich von selbst verschwindet“. Au Backe, wie gut, dass uns das gesagt wird. Von selbst wären wir da doch nie draufgekommen, oder? Jetzt dürfen wir also unseren Kindern abends beim Einschlafen- ganz mit akademischer Erlaubnis- vom eierlegenden Osterhasen erzählen. Bunt wie die Ostereier, sind draußen die Blüten. Ich liebe diese Jahreszeit des Frühlings und den häufig damit verbundenen Aufbruch.

Zwischenzeitlich hat mein Oldieschrauber in Neubulach den T2 Bulli perfekt gerichtet, so dass er die im September geplante Fahrt nach Athen und Umgebung eigentlich durchhalten müsste. Ich bin gespannt, welche Kommentare dann vom Beifahrersitz kommen. Bisher läuft das bei uns so ab: Der Tesla ist meiner Frau zu schnell, ab 125 km/h macht sie die Augen zu und ab 149 km/h schimpft sie wegen „der hohen Geschwindigkeit“. Fahre ich mit dem Oldie, erfolgt der Blick auf die Uhr, „heute kommen wir aber langsam voran, ich muss noch Bügeln“. Die letzte Heimfahrt vom Bodensee (..Tesla, Vmax 198 km/h) war so schrecklich, dass ich ihr ein Ticket für den grünen Flixbus schenkte.

Deutlich friedlicher geht es in der Praxis zu: Die Grippe ist herum. Viele Menschen erinnern sich in dieser Frühlingszeit an Entschlackung, Entgiftung. Dafür haben wir auf der körperlichen Ebene mit den Baseninfusionen eine tolle Möglichkeit, während Frau Schön für die „Entsäuerung“ der Seelenebene ein Programm zusammengestellt hat.
Sind Sie an Ihrer genetischen Herkunft interessiert? Es gibt einen neuen DNA Herkunftstest! Hochinteressant. Dass wir am Ende alle von einer afrikanischen Ur-Ur-Ur-Großmutter abstammen, wissen wir ja längst. Aber wie waren die „Zwischenwurzeln“? Bis zum Urgroßvater wissen viele von uns Bescheid, aber dann? Genetische Heraldik heißt das Zauberwort. Falls Sie interessiert sind, einfach melden, ich kann den Test abnehmen (Mundschleimhautabstrich), den Rest macht ein Labor. Die Daten bleiben selbstverständlich streng geheim bei Ihnen.

Immer wieder werde ich wegen Patientenverfügungen angesprochen. Das ist ein wichtiges Thema und zögern Sie nicht, mich zu fragen. Ich habe mehrere Vorschläge, weiß aber aufgrund meiner Erfahrung genau, welchen Text 98% der Menschen bevorzugen. Dies ist auch meine eigene Vorzugsvariante.

Häufig kommen Patienten mit erhöhtem Blutdruck in die Praxis. Da ist die erste Frage: ab wann ist der Druck zu hoch? Neben tausend Definitionen gibt es die Helmuth’sche: Erwachsene sind mit 140/80 gut dran. Bei Diabetikern und Nierenkranken lieber etwas geringere obere (systolische) Werte. Man hat aber in letzter Zeit festgestellt, dass ein zu starkes Senken des Blutdrucks nicht nur Positives mit sich bringt: Ist der Druck zu niedrig, werden lebenswichtige Organe wie Herz und Gehirn, vor allem in der Nacht, nicht mehr ausreichend mit Blut, Sauerstoff und Nährstoffen versorgt. Für einen ausgeglichenen Blutdruck sorgen in der Naturheilmedizin Hibiscusblüten und Leinöl. Hibiscusblüten als Tee, 2 Tassen pro Tag trinken und Leinöl täglich 1 Teelöffel in Joghurt eingerührt zu sich nehmen. 3X 45 Minuten sportliche Aktivität pro Woche und ein einigermaßen normales Gewicht sind top für den Blutdruck. Erhöhter Blutdruck ist oft Ausdruck eines unbewussten „Flucht- und Kampf-Programms“. Wir helfen Ihnen dabei, den Kampf zu beenden. Sprechen Sie uns gerne an.

Wenn ich könnte, würde ich jetzt jedem von Ihnen einen herrlichen Tulpenstrauß überreichen. Genießen Sie Ihre wertvolle (Lebens-)Zeit und machen Sie Pläne. Ohne Pläne weiß Ihr Unbewusstes nicht, wohin die Reise gehen soll. Seien oder werden Sie der Kapitän Ihres Lebensschiffs

Ihr Dr.med.Dr.Helmuth Krieg

 

Dr. Helmuth Krieg